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Straßenverkehr
Dürfen Fußgänger eine rote Ampel umgehen?

Die meisten dürften die Situation kennen: Man ist spät dran und will schnell über die Straße, um die Bahn noch zu erwischen oder das Auto auf dem Parkplatz zu erreichen, bevor die Politesse das tut. Doch die Fußgängerampel zeigt rot. Und bei einem Rotlicht­verstoß wird auch für Fußgänger ein Bußgeld fällig. Was läge also näher, als einfach ein paar Meter weiter über die Straße zu gehen – und so die Fußgängerampel zu umgehen?

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Nach einem Unfall
Wie lange darf man sich mit einer Schadens­meldung Zeit lassen?

Kommt es zu einem Unfall, muss der Versi­che­rungs­nehmer diesen „unverzüglich“ der Versi­cherung melden. Ansonsten besteht die Gefahr einer so genannten Oblie­gen­heits­ver­letzung mit der Folge, dass der Anspruch gegenüber der Versi­cherung ganz oder teilweise erlischt. Was gilt aber noch als „unverzüglich“?

Rasende Ehren­amtler
Freiwillige Feuer­wehr­leute geblitzt: Bußgeld auch bei Einsatz­fahrt?

Wenn Kranken­wagen, Polizei oder Feuerwehr mit Blaulicht unterwegs sind, gilt das als Einsatz­fahrt. Die anderen Verkehrs­teil­nehmer sind dann verpflichtet, Platz zu machen. Mitglieder der Freiwil­ligen Feuerwehr oder freiwillige Mitar­beiter des Techni­schen Hilfs­werks (THW) sind in der Regel mit Privat-Pkws unterwegs. Schnell zum Einsatzort bezie­hungs­weise zum Gerätehaus müssen sie aber ebenfalls. Gelten für ehren­amt­liche Rettungskräfte besondere Regeln?

Strassenverkehr
Fahrra­d­unfall wegen kaputtem Radweg: Chance auf Schadensersatz?

Die Hälfte aller Fahrradunfälle in Deutschland kommt nicht durch Kolli­sionen mit anderen Verkehrs­teil­nehmern zustande, sondern durch Stras­sen­belag. Rechtlich verant­wortlich sind dafür die Kommunen. Aber haben betroffene Unfallopfer eine realis­tische Chance auf Entschädigung durch die öffent­liche Hand?

Autokauf
Gebraucht­wa­genkauf beim Händler: Das sind Ihre Rechte bei Mängeln

Steht ein Autokauf an, entscheiden sich viele Autofahrer für einen Gebraucht­wagen. Schließlich sind die Preise oft deutlich niedriger als bei einem Neuwagen. Dennoch haben viele ein mulmiges Gefühl dabei und fürchten, übers Ohr gehauen zu werden. Meist geht es dabei um Mängel und Schäden am Gebraucht­wagen.

Unfall
Gaffen und Rettungskräfte behindern: Welche Strafen drohen?

Bei einem Unfall sind sie meist viel schneller vor Ort als die Rettungskräfte: Gaffer und Schau­lustige, die das Unfall­ge­schehen häufig sogar filmen. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig. Wer einen Unfall beobachtet, aber nichts tut um zu helfen oder die Helfer sogar behindert, begeht eine Straftat. Einige Bundesländer möchten künftig auch das Gaffen straf­rechtlich verfolgen. Gaffern drohen aller­dings schon jetzt empfind­liche Bußgelder.

Sonderfall
Handy am Steuer: Nicht immer droht ein Bußgeld

Dass Autofahrer am Steuer ihr Mobil­te­lefon nicht benutzen dürfen, sollte mittler­weile jedem bekannt sein. In einem außergewöhnlichen Fall hat das Oberlan­des­ge­richt Stuttgart nun aber zugunsten eines Autofahrers entschieden: Er muss kein Bußgeld zahlen, obwohl er mit dem Handy am Ohr den Motor gestartet hat.

Fluggastrechte
Streik beim Boden­per­sonal am Flughafen: Rechte von Reisenden

Der Flughafen ist überfüllt, überall warten gestresste Reisende in langen Schlangen, ständig werden Verspätungen durch­ge­geben. Bei einem Streik des Boden­per­sonals schlägt die am Flughafen herrschende Geschäftigkeit schnell in Chaos um. Während bei einem Piloten­streik „nur“ Flüge gestrichen werden, gerät der ganze Arbeits­auflauf am Flughafen durch­ein­ander, wenn das Boden­per­sonal seine Arbeit niederlegt. Folgendes sollten Reisende wissen, wenn ein Streik des Boden­per­sonals am Flughafen ansteht.

Sichtbarkeitsgrundsatz
Halte­ver­bots­schild nicht gesehen: Muss man trotzdem zahlen?

„Ich habe das Schild nicht gesehen“: Damit reden sich viele Autofahrer heraus, wenn sie ein Knöllchen bekommen oder ihr Auto abgeschleppt wird. Denn es gilt: Haltverbots- und Parkver­bots­zeichen müssen so aufge­stellt sein, dass Autofahrer sie mit einem raschen und beiläufigen Blick erfassen können. Das Bundes­ver­wal­tungs­ge­richt hat am 6. April die Rechte von Autofahrern bezüglich des sogenannten Sicht­bar­keits­grund­satzes betont (AZ: BVerwG 3 C 10.15).

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