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Schrottimmobilien: Vorsicht beim Immobilienkauf

Die Zinsen sind niedrig und das Angebot groß: Wer eine Immobilie erwerben will, findet jetzt ideale Bedingungen vor. Doch Vorsicht: Nicht immer halten die Anbieter, was sie versprechen. Schrottimmobilien ist das Stichwort.

Schrottimmobilien: Vorsicht beim Immobilienkauf!
Ein überhöhter Preis von mehr als 100 Prozent gilt zwar als sittenwidrig, doch das schützt die arglosen Käufer nicht.

Immer mehr Verbraucher fallen auf die Tricks der Immobilien-Mafia herein – und kaufen Eigentumswohnungen zu völlig überhöhten Preisen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern finanziell ein großes Verlustgeschäft. Was Sie zum Thema Schrottimmobilien wissen sollten.

Geschädigte müssen Betrug durch Schrottimmobilien belegen können

„Die Betrüger haben derzeit leichtes Spiel, weil die niedrigen Zinsen viele Anleger locken“, berichtet Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. Ein überhöhter Preis von mehr als 100 Prozent gilt zwar als sittenwidrig, doch das schützt die arglosen Käufer nicht. „Die Geschädigten müssen den Betrug selber beweisen können, was ihnen meist kaum möglich ist“, erklärt Swen Walentowski.

Kein Kauf ohne Besichtigung

Der Deutsche Anwaltverein warnt ausdrücklich davor, Schrottimmobilien zu erwerben. Vorsicht ist immer angesagt, wenn der Verkäufer eine Besichtigung des Objektes möglichst vermeiden möchte. „Man sollte die Finanzierung der Immobilie auch nicht vom Verkäufer oder Vermittler einfädeln lassen, dies macht den Betrug oft erst möglich“, warnt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. Weitere Informationen über Schrottimmobilien und wie man sich davor schützen kann, finden Sie in unserem Videobeitrag.

Autor red

Aktualisiert am

17.06.2016

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