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Nähen und basteln

Hobby zum Beruf machen: Finanz- und Gewer­beamt infor­mieren

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04:08

Tun, was einem Spaß macht und damit Geld verdienen? Das klingt wunderbar – und ist dank des Internets für immer mehr Menschen möglich. Auf verschie­denen Platt­formen, aber auch auf Märkten in der analogen Welt bieten Tausende ihre Bastel­ar­beiten, Schmuck oder Künstle­ri­sches zum Kauf an. Was einfach klingt, hat aller­dings einen Haken: Aus Hobby­bastlern können schnell Steuersünder werden. Die Anwaltaus­kunft zeigt, welche Regeln gelten.

Ärger mit dem Finanzamt wünscht sich niemand. Und doch geraten Hobby­bastler immer häufiger ins Visier der Behörden. Und zwar dann, wenn sie ihre Erzeug­nisse verkaufen. Zwischen Hobby und beruf­licher – und womöglich steuer­pflich­tiger – Tätigkeit verläuft ein schmaler Grat.

Noch Hobby oder schon Beruf? Grenze fließend

Das Risiko Ärger mit dem Finanzamt und anderen Behörden zu bekommen ist aber groß. „Das Problem liegt darin, dass nicht eindeutig rechtlich geregelt ist, wann ein Hobby zum Beruf wird“, erklärt Swen Walen­towski von der Deutschen Anwaltaus­kunft.

Behörden kontrol­lieren - und verhängen Strafen

Wer auf einer Verkaufs­plattform im Internet seine Produkte anbietet, bleibt nicht unbemerkt. „Für die Behörden ist es heute viel einfacher als früher Kontrollen durchzuführen“, warnt Swen Walen­towski. Es drohen empfind­liche Strafen.

Deshalb rät die Deutsche Anwaltaus­kunft dazu, aktiv auf die Behörden zuzugehen. Besteuert wird dann zum Beispiel vom Finanzamt nur derjenige, beim dem es kein Hobby sondern bereits ein Beruf geworden ist.

Themen
Arbeit Gewerbe Steuerhinterziehung Steuern

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