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Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellte: Ausbildung für kluge Köpfe

Rechtsanwaltsfachangestellte Ausbildung
© Quelle: Suteren Studio/fotolia.com

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Im Bereich Recht arbeiten und nach der Schule direkt ins Arbeitsleben starten: Das wünschen sich viele Schüler. Mit einer Ausbildung zur/m Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellten (ReFa) oder Rechts­anwalts- und Notarfach­an­ge­stellten (ReNo) erlernen Azubis einen spannenden Beruf mit Zukunft – Arbeit mit Menschen inklusive. Das Beste: Während sie ihre Karriere senkrecht starten, können sie direkt Geld verdienen.

ReFa/ReNo: Beruf in der Steuerungs­zentrale der Kanzlei

Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellte erfüllen eine wichtige Funktion in der Kanzlei. Sie organi­sieren den Kanzlei­alltag und setzen Schrift­stücke auf. Daneben kümmern sie sich um den Schrift­verkehr mit Mandanten und vereinbaren Termine.

Die Arbeit als ReFa oder ReNo ist also ein Schreibtischjob und gleich­zeitig ein Beruf, in dem man mit Menschen arbeiten kann.

Konkret haben Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellte folgende Aufgaben:

  • Organisation und Verwaltung der Kanzlei
  • Schriftverkehr mit Gerichten, Mandanten und anderen Kanzleien,
  • Entwerfen von Verträgen,
  • Beantragung von Mahnbescheiden,
  • Erstellung von Rechnungen,
  • Koordination von Terminen und
  • Kontrolle und Einhaltung von Fristen.

ReFa oder ReNo arbeiten in kleineren Kanzleien meist allein einer Anwältin oder einem Anwalt zu, in größeren im Team. Da Anwalts­kanzleien den Großteil ihrer Arbeit zu bestimmen Fristen erledigen müssen, arbeiten Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellte oft unter Zeitdruck.

Womit sich ReFas und ReNos inhaltlich beschäftigen, hängt von den Schwer­punkten der Kanzlei ab. Zum Beispiel davon, ob diese eher Fälle aus dem Strafrecht oder Zivilrecht betreut. Natürlich ist auch entscheidend, ob die Angestellten oder Auszubil­denden in einer Anwalts­kanzlei oder in einem Anwalts­no­tariat tätig sind.

Klassi­scherweise arbeiten ReFas und ReNos bei Anwälten und Notaren. Aber auch in der Justiz, bei Banken, Versiche­rungen und Immobi­li­en­un­ter­nehmen sowie in der öffent­lichen Verwaltung haben sie gute Perspektiven.

Warum ReFa/ReNo?

Mit einer Ausbildung zum/r Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellten können Azubis sich nicht nur auf spannende, abwechs­lungs­reiche Aufgaben und gute Zukunfts­per­spektiven freuen.

Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellte können:

  • nach der Schule direkt in den Beruf starten
  • in unterschiedlichen Branchen tätig sein
  • im Bereich Recht arbeiten, ohne Jura studieren zu müssen
  • sofort Geld verdienen
  • verantwortungsvolle Aufgaben ausüben
  • mit Menschen arbeiten
  • sich auf viele Arten weiterentwickeln
  • regelmäßig Fortbildungen machen
  • deutschlandweit arbeiten, da sie eine staatlich anerkannt Ausbildung absolviert haben
  • während der Ausbildung bei Bedarf Bafög beantragen
  • aus vielen freien Stellen wählen, weil der Beruf gefragt ist

Welche Qualifi­kation braucht man für eine Ausbildung zur ReFa/ReNo?

Um eine Ausbildung zur/m Rechts­an­walts­fach­an­ge­stellten zu beginnen, ist theoretisch kein bestimmter Schulab­schluss notwendig. Die meisten Kanzleien und Unternehmen verlangen aber mindestens den mittleren Schulab­schluss. Welchen Abschluss und welche Eigenschaften Auszubildende vorweisen müssen, entscheidet der ausbildende Betrieb.

ReFa/ReNo ist der perfekte Job für junge Leute, die folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Selbstständigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Sorgfalt
  • Diskretion
  • Organisationstalent
  • einen klugen Kopf!

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Datum
Aktualisiert am
27.09.2019
Autor
vhe
Bewertungen
2594
Themen
Angestellt Anwalt Ausbildung Weiter­bildung

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