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Unfall auf dem Tempel­hofer Feld: Gilt auf öffent­lichen Flächen die StVO?

Quelle: Maskot/gettyimages.de
Fahrradfahrer

Kettcar-Regeln auf Freizeitgelände: Rechts­fahr­gebot nein, Rücksicht­nahme ja

Kettcars müssen sich auf einer regulären Straße an die für Fußgänger geltenden Vorschriften der StVO halte. Das heißt, sie müssen innerhalb geschlos­sener Ortschaften den rechten Fahrbahnrand nutzen. Diese Vorschrift ist auf dem ehema­ligen Flugha­fengelände jedoch nicht anzuwenden. In dem Park ist nicht jeder Verkehr zugelassen und die Fläche dient nicht dem fließenden Verkehr, sondern der Freizeit­ge­staltung.

Die Verkehrs­teil­nehmer müssen aller­dings die Grund­regel der StVO einhalten, so das Gericht. Demnach müsse man stets Vorsicht und gegen­seitige Rücksicht walten lassen und andere nicht gefährden. Dagegen habe der Betreuer auch nicht verstoßen.

Er habe den Verlauf des Unfalles so wie vom Kläger behauptet nicht bestätigt. Er habe nur den Lenker des Kettcars, das mit dem Radfahrer zusam­men­gestoßen ist, angewiesen, nach rechts zu lenken, um einem links fahrenden Kettcar auszu­weichen. Daran ist nichts falsch, stellte das Gericht fest. Vielmehr müsse man mit einer solchen Reaktion rechnen. Bei Gruppen­fahrten sei zu erwarten, dass einzelne Fahrzeuge ihre Spur veränderten.

Auch wer sich gegen unberech­tigte Ansprüche wehren muss, ist auf die Hilfe eines Rechts­an­walts angewiesen. Diesen findet man in der Anwalts­suche.

Quelle: www.verkehrsrecht.de

 

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Themen
Fahrrad Unfall
Datum
Aktualisiert am
11.01.2018
Autor
DAV
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