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Gebrauchtwagen

Autokauf von privat: Das sind Ihre Rechte

Quelle: jayzynism/fotolia.com
So ein Gebrauchtwagenkauf kann ganz unkompliziert vonstattengehen. Dennoch ist Vorsicht geboten.
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Unfall während Probefahrt beim Autokauf: Verkäufer wird hochgestuft

Auch wenn das Fahrzeug noch durch den Verkäufer versichert ist, ist Vorsicht geboten. „Wer eine Probefahrt machen möchte, sollte immer fragen, ob das Auto kaskover­sichert ist“, warnt der Rechts­anwalt aus Andernach. Denn andernfalls müsse der Probefahrer für Schäden aufkommen, sollte es zum einem Unfall kommen.

Zusätzlich wird dann der aktuelle Besitzer des Wagens in der Versicherung höher gestuft – unabhängig davon, ob er selbst gefahren ist oder nicht. Der Probefahrer muss dann auch den Differenz­betrag übernehmen. „Bedenkt man, dass der Fahrer das Auto ja nicht kennt, ist die Unfall­gefahr höher als beim eigenen Fahrzeug“, fügt Rechts­anwalt Dötsch hinzu.

Privater Autover­käufer kann Sachmän­gel­haftung ausschließen

Ist die Probefahrt reibungslos verlaufen und werden Käufer und Verkäufer sich einig, geht es an den Kaufvertrag. Hierbei ist wichtig: Im Gegensatz zu einem gewerb­lichen Gebraucht­wa­gen­händler kann ein privater Verkäufer die Sachmän­gel­haftung ausschließen. Sachmän­gel­haftung bedeutet, dass der Händler bis zu einem Jahr nach der Übergabe des Autos für alle Mängel haftet, die es zum Zeitpunkt des Kaufes hatte. Er muss dann zum Beispiel für Reparaturen zahlen. Wer bei einem privaten Verkäufer kauft, kann diesen meist nicht für Mängel haftbar machen, die nach dem Autokauf zutage treten.

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Datum
Aktualisiert am
03.01.2018
Autor
vhe
Bewertungen
33618 3
Themen
Auto Geld Kaufen

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