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Notdächer schützen vor Platzregen

(DAV). Im Sommer stehen häufig Dachsa­nie­rungen an. Sollten aber Unwetter den Prozess immer wieder verzögern, sollten Immobi­li­en­be­sitzer oder Hausei­gentümer bei größeren Arbeiten auch über Notdächer nachdenken.

Im Sommer wird gerne gebaut – und saniert. Vor allem Dachsa­nie­rungen stehen auf dem Plan. Der Sommer gilt als beständig, es muss nicht geheizt werden. Mit der Bestän­digkeit ist es aber unter Umständen nicht weit her, so die Arbeits­ge­mein­schaft für Bau- und Immobi­li­enrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwalt­verein (DAV). Heftige Sommer­ge­witter mit Rekord­mengen an Nieder­schlag und rekord­ver­dächtig großen Hagelkörnen unterbrechen die eine oder andere Schönwet­terphase jäh. Begleitet werden die Turbulenzen von Sturmböen, manchmal entstehen sogar kleine Tornados.

Sommer­ge­witter haben es in sich und können das offene Dach empfindlich treffen. Dann ist der Schaden groß und der Streit auch: Wer hätte was wie schützen müssen! Die ARGE Baurecht rät Immobi­li­en­be­sitzern/Hausei­gen­tümern bei größeren Arbeiten auch über Notdächer nachzu­denken. Nach der DIN 18299 Ziffer 4.1.10 stellt das Sichern der Arbeiten gegen Nieder­schlags­wasser, mit dem normalerweise gerechnet werden muss, zwar eine Nebenleistung dar, die häufig nicht extra geplant und bezahlt werden muss. Bauherren/Auftraggeber sollten das Thema dennoch frühzeitig ansprechen, damit die Sicherungs­maß­nahmen im Falle eines Falles auch tatsächlich ausreichen. Notdächer sind nach Ansicht der ARGE Baurecht selbst­ver­ständlich auch für Winter­bau­stellen relevant.

Quelle: www.arge-baurecht.com

Rechts­gebiete
Baurecht
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