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Rechtslexikon

Rauschtat

Die im Zustand rauschbedingter Schuldunfähigkeit begangene Straftat: Wer sich vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel in einen Rausch versetzt, wird wegen Herbeiführung des gefährlichen Rauschzustandes gemäß § 323 a StGB (Vollrausch) mit Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wenn er in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat begeht und ihretwegen nicht bestraft werden kann, weil er infolge des Rausches schuldunfähig war oder weil dies nicht auszuschließen ist. (anders Actio libera in causa)