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Strafen bei Laden­dieb­stahl

Der eine oder andere Jugend­liche hat im Laden schon einmal etwas mitgehen lassen. Ob als Mutprobe, wegen des Adrena­lin­kicks oder aus anderen Gründen: Laden­dieb­stahl ist kein Kavaliers­delikt, sondern eine Straftat. Immerhin entstehen deutschen Händlern pro Jahr rund zwei Milli­arden Euro Schaden durch Laden­dieb­stahl.

Ob im Super­markt, im Elektro­markt oder im Kaufhaus: Wird ein Kunde beim Laden­dieb­stahl erwischt, haben die Mitar­beiter bezie­hungs­weise der Laden­de­tektiv das Recht, die Taschen des Kunden zu kontrol­lieren. Bestätigt sich der Verdacht des Laden­dieb­stahls, kann der Inhaber entscheiden, ob er Anzeige erstattet. Dies geschieht in den meisten Fällen.

Wenn der Inhaber eine Straf­an­zeige gegen den Ladendieb stellt, kann er gleich­zeitig einen Straf­antrag stellen. Damit signa­li­siert er den Straf­ver­fol­gungsbehörden, dass er Ermitt­lungen aufnehmen und die Strafe verfolgen lassen möchte. Das ist vor allem wichtig, wenn es um den Diebstahl von relativ gering­wer­tigen Gegenständen geht, deren Wert maximal 25 bis 30 Euro beträgt. Fehlt der Antrag, können die Behörden in diesen Fällen nicht aktiv werden. Geht es um höherwertige Gegenstände, genügt auch eine bloße Straf­an­zeige.

Welche Strafen für Laden­dieb­stahl möglich sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Mehr Einzel­heiten dazu im Podcast mit Rechts­anwalt Swen Walen­towski von der Deutschen Anwaltaus­kunft.

Rechtsgebiete
Straf- und Strafverfahrensrecht

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