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Straßenverkehr

Betrunken auf Inlines­kates: Keine Trunken­heits­fahrt

Quelle: Thomas_EyeDesign/gettyimages.de
Auch wenn Sie Schlangenlinien fahren...auf Trunkenheitsfahrt sind Sie nicht.
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Wer alkoho­li­siert auf Inlines­kates fährt, befindet sich logischer­weise auf einer „Trunken­heits­fahrt“, oder? Das Landge­richt Landshut kommt zu einem anderen Urteil, mit einer inter­essanten Begründung

Wer betrunken auf Inlines­kates unterwegs ist, kann nicht wegen einer Trunken­heits­fahrt belangt werden. Denn Inliner seien keine Fahrzeuge. Zu dieser Auffassung kam zumindest das Landge­richt Landshut in einem Urteil (Az.: 6 Qs 281/15).

Für Trunkenheit im Verkehr ist ein Fahrzeug nötig

Die Polizei hielt einen stark angetrun­kenen Mann auf Inlines­katern an. Daher wollte der Staats­anwalt einen Straf­befehl erlassen. Den wiederum lehnte aber das zuständige Amtsge­richt ab. Der Staats­anwalt legte den Fall beim Landge­richt vor.

Das bestätigte jedoch die Ansicht des Amtsge­richts. Für Trunkenheit im Verkehr sei ein Fahrzeug nötig. Doch gerade dies seien Inlines­kates nicht. Laut Gesetz seien sie „besondere Fortbe­we­gungs­mittel“. Sie haben weder Licht noch Bremse und dürfen nicht die Fahrbahn benutzen, was sie auch von Fahrzeugen unter­scheide. Das Gericht wertete die Skater damit als Spielzeug, mit denen man keine Trunken­heits­fahrten begehen könne.

Falls sich Fahrradfahrer ähnliches erhoffen, werden sie aber enttäuscht: Das Fahrrad wird sehr wohl als Fahrzeug eingestuft und unterliegt damit auch strengen Regeln in Bezug auf Alkohol. Was in Bezug auf Alkohol auf dem Fahrrad wissenswert ist, können sie ebenfalls in der Anwaltauskunft nachlesen.

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Alkohol Sport Straßenverkehr

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