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Schwer­be­hin­der­ten­ausweis
Vorteile durch Schwer­be­hin­der­ten­ausweis

Menschen können durch unterschiedliche Beeinträch­ti­gungen im Alltag benach­teiligt sein. Um Leistungen zum Nachteils­aus­gleich in Anspruch nehmen zu können, muss die Behinderung amtlich vermerkt sein. Wann aber besteht das Recht auf einen Schwer­be­hin­der­ten­ausweis? Welche Voraus­set­zungen müssen vorliegen und welche Vorteile bringt er? Dies wird im Folgenden erklärt.

Hygiene­standards
Klinik: Verunrei­nigter Handschuh kein grober Behand­lungs­fehler

Wer sich im Krankenhaus behandeln lässt, muss auf die ärztliche Kompetenz ebenso vertrauen können, wie auf die Einhaltung der hygienischen Standards. Doch wie schwer wiegt ein Verstoß gegen die Hygiene?

Drohende Honorar­kürzung
Ärzte müssen Fortbildung nachweisen

Für Ärzte gibt es eine Fortbil­dungs­pflicht. Sie müssen in Fünf-Jahres-Zeiträumen nachweisen, dass sie sich ausreichend fortge­bildet haben. Tun sie dies nicht, ist die kassen­ärztliche Vereinigung verpflichtet, ihr Honorar zu kürzen.

Gefährdung
Schmer­zensgeld für rechts­widrige Zwangs­ein­weisung in Psychiatrie?

Eine psychische Erkrankung allein rechtfertigt noch nicht die Unterbringung in einer psychia­trischen Klinik gegen den Willen des Patienten. Kommt dann auch noch eine zwangsweise medika­mentöse Behandlung dazu, hat der Patient Anspruch auf Schmer­zensgeld. Kann den Ärzten bei der Zwangs­ein­weisung oder der medika­mentösen Behandlung eine Pflicht­ver­letzung nachge­wiesen werden, haften sie.

Geburt
Schulter­dystokie bei Geburt nicht erkannt: Grober Behand­lungs­fehler?

Ist ein Embryo unverhält­nismäßig groß, spricht man von einer Makrosomie. Diese kann bei der Geburt zu einer Schulter­dystokie führen. Dabei handelt es sich um eine nach der Geburt des Babykopfes auftretende Schulter­stellung, die dazu führt, dass die Schultern im Becken der Mutter stecken­bleiben. Erkennt der geburts­be­gleitende Arzt in einem solchen Fall die Schulter­dystokie nicht, kann dies ein grober Diagnose- und Behand­lungs­fehler sein.

Behand­lungs­fehler
Recht auf Einsicht in Patien­tenakte?

Wer einen Behand­lungs­fehler nachweisen will, muss auch in die Unterlagen seines Arztes schauen können. Diesen Anspruch kann man an seine Krankenkasse weitergeben. Kann aber der Arzt dies verweigern, weil noch nicht alle Rechnungen bezahlt sind?

Arzthaftung
Behand­lungs­fehler mit Handyfoto nachweisen?

Einen ärztlichen Behand­lungs­fehler im Nachhinein nachzu­weisen, ist für einen medizi­nischen Laien nicht einfach. Bei äußerlich sichtbaren Verände­rungen kann unter Umständen eine Aufnahme mit dem Handy helfen.

Schwei­ge­pflicht
Nach Unfall: Auskunft im Krankenhaus nur für Famili­en­an­ge­hörige?

Es ist einer der Anrufe, die jeder fürchtet: Ein Krankenhaus oder die Polizei meldet sich und informiert einen darüber, dass der Partner oder ein Angehöriger einen Unfall hatte und schwer verletzt in der Klinik liegt. Viele wollen dann sofort erfahren, wie es dem Unfallopfer geht und was sie tun können. Vor dem Kranken­zimmer kommt dann womöglich die Ernüch­terung – wenn die Ärzte keine Auskunft geben. Wer darf überhaupt etwas über den Gesund­heits­zustand eines Patienten erfahren?

Arbeits­lo­sengeld II
Rückwirkend Erwerbs­min­de­rungsrente - Hartz IV zurück­zahlen?

Was dürfen Jobcenter von Hartz-IV-Empfängern fordern? Dürfen Jobcenter verlangen, dass ein Hartz-IV-Empfänger die Leistung zurück­zahlen muss, wenn bei ihm oder ihr ein rückwir­kender Renten­an­spruch festge­stellt wird?

Pränatal­dia­gnostik
Schadens­ersatz wegen Kind mit Down-Syndrom?

„Hauptsache, es ist gesund“, heißt es oft, wenn es um das Geschlecht von Neugeborenen geht. Aber angenommen, das Kind ist nicht gesund, sondern leidet am Down-Syndrom, was von den Ärzten im Vorfeld nicht erkannt wurde – haben Eltern einen Anspruch auf Schmer­zensgeld? In einem solchen Fall entscheid das Oberlan­des­gericht (OLG) München am 4. Februar 2016.

Arzttermine
Der neue Termin­service für Fachärzte: Was Sie wissen müssen

Wer vom Hausarzt an einen Kardiologen, Augenarzt, Orthopäden oder anderen Facharzt überwiesen wird, braucht vor allem eins: Geduld. Als neuer Patient einer Facharzt­praxis sind Wartezeiten auf einen Termin von mehreren Monaten keine Seltenheit. Das kann fatal sein, wenn man Beschwerden hat und die Zeit drängt. Ein Beschluss des Bundestags soll Patienten nun dabei helfen, schneller einen Termin zu bekommen: Über neue Termin­ser­vice­stellen haben Patienten Anspruch auf einen Termin bei einem Facharzt im gewünschten Gebiet innerhalb von vier Wochen. Was ist davon zu halten?