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Schwer­be­hin­der­ten­ausweis
Vorteile durch Schwer­be­hin­der­ten­ausweis

Menschen können durch unterschiedliche Beeinträch­ti­gungen im Alltag benach­teiligt sein. Um Leistungen zum Nachteils­aus­gleich in Anspruch nehmen zu können, muss die Behinderung amtlich vermerkt sein. Wann aber besteht das Recht auf einen Schwer­be­hin­der­ten­ausweis? Welche Voraus­set­zungen müssen vorliegen und welche Vorteile bringt er? Dies wird im Folgenden erklärt.

Soziales
Schwer­be­hinderte haben Anspruch auf Vergüns­ti­gungen

Wer schwer­be­hindert ist, hat Anspruch auf zahlreiche Vergüns­ti­gungen. Besitzer von Schwer­be­hin­der­ten­aus­weisen können öffentliche Verkehrs­mittel frei nutzen und Parker­leich­te­rungen bekommen. Der Grad der Behinderung ist maßgeblich. Dessen Feststellung ist oft strittig und landet vor Gericht.

Schmer­zensgeld
Behand­lungs­fehler: Wann muss der Zahnarzt zahlen?

Manchen treibt schon der Gedanke an den Zahnarzt die Tränen in die Augen. Wenn der Zahnarzt dann einen Behand­lungs­fehler begeht, tröstet ein Schmer­zensgeld nur bedingt. Wann liegt ein solcher grober Behand­lungs­fehler vor?

Erkältet ins neue Jahr
Krank über Weihnachten: Gibt es den Urlaub zurück?

Viele Arbeit­nehmer haben zwischen Weihnachten und Neujahr Urlaub. Allerdings führen der Jahres­ab­schluss, stressige Feiertage und die kalten Temperaturen oft zu Erkältung und Krankheit. Bekomme ich den Urlaub dann zurück­er­stattet? Und wenn ja: Darf ich diese Tage mit ins nächste Jahr nehmen?

Urteil
PID: Müssen Kranken­kassen die Kosten übernehmen?

Auch Eltern mit schweren Erbkrank­heiten sollen gesunde Kinder bekommen können. Das hat der Bundestag 2011 klarge­stellt und Gentests an Embryonen in engen Grenzen erlaubt. Die hohen Kosten für die Präimplan­ta­ti­ons­dia­gnostik mussten Eltern bisher aber selbst zahlen. Ob sie das auch weiterhin müssen, hat das Bundes­so­zi­al­gericht heute entschieden.

Alterna­tiv­medizin
„Wunder­heiler“ ist kein Betrüger – Freispruch!

Viele chronisch Kranke verlassen sich nicht allein auf die Schulmedizin. Sie suchen oft auch den Rat eines Heilprak­tikers. Einige andere vertrauen sich auch einem Wunder­heiler an. Ist diese Scharla­tanerie eigentlich strafbar?

Cannabis am Steuer
Kiffen und Autofahren: Führer­schein­entzug erlaubt?

Nach einem Bluttest wurde einem Autofahrer die Fahrer­laubnis entzogen, da darin THC-Gehalt entdeckt wurde – der Fahrer hatte zuvor gekifft. Nachdem der Mann dagegen klagte, verlor er vor dem Bundes­ver­wal­tungs­gericht. Alle Hinter­gründe zu diesem und weiteren Urteilen um die Frage von Drogen am Steuer. Die Erkenntnis: Wer einmal am Joint zieht, muss mit dem Entzug der Fahrer­laubnis rechnen.

Sozial­ver­si­cherung
Kasse muss Kosten für höherwertiges Hörgerät zahlen

Und täglich grüßt das Murmeltier. Das könnte man denken, sieht man, wie oft Gerichte Kranken­kassen dazu verurteilen, höhere Kosten für Hörgeräte zu übernehmen. Und trotzdem weigern Kassen sich immer wieder. Betroffene sollten also nicht klein beigeben.

Wenn der Arzt haftet
Behand­lungs­fehler: Wie Sie als Patient vorgehen

Der Klassiker ist wohl das vergessene Skalpell in der operierten Bauchhöhle. Der Beweis ist in einem solchen Fall schnell gebracht. Der Arzt ist schuld. In der Regel sind Behand­lungs­fehler aber eher schwierig nachzu­weisen. Prozesse können sich über Jahre ziehen. Wie Patienten dann vorgehen können – ein Interview mit der Medizin­rechtlerin Katharina Waibl.

Gesundheit
Vorsor­ge­vollmacht kann widerrufen werden

Der Enkel verkauft ohne Omas Wissen den Famili­en­schmuck. Eigentlich sollte der junge Mann eines Tages ihre rechtliche Betreuung übernehmen. So hat sie es festgelegt. Jetzt will die alte Dame die Regelung rückgängig machen. Aber geht das?

Nebener­werbs­landwirt: Betriebshilfe bei Arbeits­unfall?

Für viele Bauern lohnt es sich nicht mehr, allein von ihrer landwirt­schaft­lichen Tätigkeit zu leben. Daher muss ein „normaler“ Job her. Der Bauernhof wird nebenher weiter betrieben. Was aber, wenn die Nebener­werbs­landwirte in ihrem anderen Job einen Arbeits­unfall haben und ihren Hof nicht mehr versorgen können. Wer trägt die Kosten für die Betriebshilfe?