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Schadens­ersatz
Nach Verkehrs­unfall: Haustier vernach­lässigt - ein Haushalts­füh­rungs­schaden?

Nach einem Verkehrs­unfall hat die Genesung oberste Priorität. Dabei erlittene Verlet­zungen führen nicht selten dazu, dass die Arbeit im Haushalt zwangsweise pausiert werden muss. Ein Unfallopfer hat fast immer Anspruch auf Schmer­zensgeld und Schadens­ersatz. Es gibt aber Ansprüche, die viele nicht kennen und auf die die gegnerische Versicherung auch nicht aufmerksam macht. So etwa der Haushalts­füh­rungs­schaden. Gibt es den auch, wenn die Haustiere plötzlich vernach­lässigt werden, weil man sich nichtmehr um sie kümmern kann? Ein Überblick.

Kinder und Gesundheit
Persönliche Assistenz für Kinder­gar­tenkind mit Erdnus­sallergie

Allergien und deren Bedeutung nehmen zu. Für Kinder mit einer schweren Allergie kann es zum Problem werden, eine Kita zu besuchen. Um das zu ermöglichen, muss das Kind unter Umständen persönlich betreut werden. Wer aber muss die Kosten dafür übernehmen?

Vorsorge
Missbrauch von Vorsor­ge­voll­machten: Wie kann man sich davor schützen?

Wer alt oder krank ist, kann oft nicht mehr selbst über sich und sein Leben bestimmen. Für solche Fälle kann man aber vorsorgen und eine Vorsor­ge­vollmacht aufsetzen. Dabei sollte man sich auch gegen einen Missbrauch der Vollmacht absichern.

Versicherte
Krankenkasse muss Arznei­mittel zur Raucher­ent­wöhnung nicht bezahlen

Ein löblicher Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören. Der entwöh­nungs­willige Raucher kann auch Arznei­mittel einnehmen, die das unterstützen. Die Kranken­kassen müssen dafür allerdings nicht aufkommen. Selbst wenn es den Willen der Zuständigen dafür gibt, kann das Gesund­heits­mi­nis­terium dies untersagen.

Kranken­ver­si­cherung
Unbefristete Krankschreibung - Kasse muss zahlen

Wer krankge­schrieben ist, erhält nach sechs Wochen Krankheit Krankengeld von der Kranken­ver­si­cherung. Auch wer arbeitslos ist, hat darauf Anspruch. Die Kranken­ver­si­cherung muss das Krankengeld für die gesamte Dauer der Arbeits­un­fä­higkeit zahlen. Was aber, wenn kein „Endzeitpunkt“ genannt wird?

Schadens­er­satz­an­spruch?
Kranke Adoptiv­kinder – wann haftet das Jugendamt?

Auch bei Adoptionen gilt das Famili­enrecht. Eine Adoption ist mit zahlreichen Rechts­fragen verbunden. So hat sich das Oberlan­des­gericht Frankfurt am Main mit der Frage beschäftigt, ob Adoptiv­eltern einen Schadens­er­satz­an­spruch haben, wenn sie das Jugendamt nicht ausreichend über gesund­heitliche Risiken zweier Adoptiv­kinder aufgeklärt hat.

Billig­s­ilikon
BGH setzt Verfahren um Brustim­plantate aus

Billiges Industriesilikon steht am Anfang des Skandals um den franzö­sischen Brustim­plantate-Hersteller Poly Implant Prothèse. 5.000 Frauen sollen allein in Deutschland betroffen sein. Mit ihren Klagen scheiterten sie bislang vor den hiesigen Gerichten, immer wieder gegen die Prüfstelle TÜV Rheinland. Der Bundes­ge­richtshof hat das Verfahren heute vorerst ausgesetzt.

Patien­ten­rechte
Schwei­ge­pflicht: Wann Ärzte davon entbunden sind

Sie sollen bewahren, was Ihnen anvertraut wurde: Die ärztliche Verschwie­gen­heits­pflicht ist vor allem ein Tribut an den Patienten. Zuweilen kann aber auch sinnvoll oder gar notwendig sein, dieses Versprechen zu brechen. Unter welchen Umständen Ärzte Berufs­ge­heimnisse offenbaren dürfen.

Häusliche Pflege
Wie sind pflegende Angehörige abgesichert?

Wer Angehörige pflegt, hat einen nicht ganz einfachen Job, den er oft auch noch neben Beruf und Familie bewerk­stelligen muss. Doch die Pflege­ver­si­cherung honoriert die Leistungen von Pflegenden und sichert sie sozial ab. Welche Regeln dabei gelten, zeigt die Deutsche Anwalt­auskunft.

Masern-Epidemie
Über das Für und Wider einer Impfpflicht

In Berlin stirbt ein Kind an den Masern. Seine Eltern sollen es nicht gegen die Kinder­krankheit geimpft haben. Ob sie bewusst von einer Immuni­sierung absahen oder es vergessen haben, ist nicht bekannt. Öffent­lichkeit und Politik ist der Fall unterdessen Anlass, über eine Impfpflicht zu diskutieren. Zwangsweise musste hierzulande bislang nur gegen Pocken geimpft werden. Die gelten inzwischen als ausgerottet. Ein Ergebnis der Impfpflicht, sagen deren Befürworter. Ob das kollektive Durchimpfen der Bevölkerung tatsächlich vor Krankheit und etwa Masern-Epidemien schützen kann, bezweifeln ihre Gegner.

Plädoyer
Diskussion um Neuregelung der passiven Sterbehilfe

Seit langem debattiert die Öffent­lichkeit über das Lebensende des Menschen, das gerade in Zeiten rasanten medizi­nischen Fortschritts viele Fragen aufwirft. Aus Anlass des aktuellen Urteils des Bundes­ver­wal­tungs­ge­richtes in Leipzig veröffentlicht die Deutsche Anwalt­auskunft noch einmal einen Beitrag, den Dr. Rudolf Ratzel, Fachanwalt für Medizinrecht aus München, zur Zeit der Diskussion über die Neufassung der Sterbehilfe im Jahr 2015 verfasst hat. Dr. Rudolf Ratzel ist Vorsit­zender des geschäfts­füh­renden Ausschusses der Arbeits­ge­mein­schaft Medizinrecht im Deutschen Anwalt­verein (DAV).