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Recht oder falsch?!

Unterschrift: Diese Regeln gelten

Unterschrift: Welche Regeln muss ich einhalten?
© Quelle: DAV

Auch wenn immer weniger Menschen mit der Hand schreiben: Die persönliche Unterschrift bleibt im Alltag unverzichtbar. Doch wie genau muss eine rechts­gültige Signatur aussehen?

Die Handschrift stirbt aus. In Zeiten von Smartphones und Tablets greifen die Menschen immer seltener zum Stift, um sich mitzuteilen oder Gedanken festzu­halten. Viele Schüler beherrschen die flüssige Schreib­schrift gar nicht mehr. Rechtlich sind handge­zeichnete Buchstaben aber nach wie vor unverzichtbar – bei der Unterschrift. Diese ist für viele Schrift­stücke, Verträge und Urkunden gesetzlich vorgeschrieben. Wer etwa seinen Miet- oder Arbeits­vertrag kündigen möchte, muss diesen Akt mit seiner Unterschrift besiegeln.

Auch eine Quittung oder eine Bürgschaft sind nur mit Signatur gültig. Bei vielen anderen Dokumenten wird die Schriftform genutzt, obwohl sie rechtlich nicht vorgeschrieben ist, vor allem bei Verträgen.

Unterschrift muss den Famili­ennamen enthalten

Die Unterschrift gilt als eindeutige Willens­be­kundung des Unterzeich­nenden. Deshalb muss aus dem Schriftzug hervorgehen, von wem er stammt. Der Bundes­ge­richtshof hat detailliert festgelegt, wie eine gültige Unterschrift aussieht: Sie muss den vollen Famili­ennamen enthalten, der Vorname alleine reicht nicht aus. Bei dem Schriftzug muss es sich zudem erkennbar um die Wiedergabe eines Namens handeln. Dieser muss zwar nicht vollständig lesbar sein, es müssen aber zumindest Andeutungen von Schrift erkennbar sein.

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pst
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