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Kultur & Medien

Urheberrecht
Happy Birthday: Bekanntester Song der Welt jetzt rechtefrei

Happy Birthday to us! Das vermutlich berühmteste Lied des Planeten ist ab jetzt rechtefreies Allgemeingut. Nach jahrelangem Urheberstreit hat der Musikkonzern Warner Music seine Rechte an dem Geburtstagslied verloren. Wir erklären, was sich dadurch ändert und warum sich Deutsche noch etwas gedulden müssen.

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Kunst
Bundestag beschließt Kulturgutschutzgesetz

Trotz massiven Widerstands von Händlern und Kunstsammlern hat der Bundestag das Gesetz zum Schutz von Kulturgütern mit klarer Mehrheit beschlossen. Nach letzten Änderungen im Ausschuss stimmten Union und SPD am 23. Juni im Plenum dem Vorschlag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zu. Die Opposition enthielt sich.

Festival
Abbruch von Rock am Ring: Besucher dürfen ihr Geld zurückverlangen

Am vergangenen Wochenende wurde eines der größten Musikfestivals Deutschlands nach starken Unwettern abgebrochen. Können die geprellten Besucher jetzt ihr Geld zurückverlangen? Der Veranstalter verneint das bisher, doch unsere Rechtsexperten widersprechen: Der Ticketpreis darf teilweise zurückverlangt werden.

Musik
Sampling von Musikstücken: Was ist erlaubt?

Wo hört Kunstfreiheit auf und wo fängt Diebstahl an – mit dieser Frage hat sich das Bundesverfassungsgericht kürzlich beschäftigt. Konkret ging es um das sogenannte Sampling. Darunter versteht man die Verarbeitung von Klängen aus bestehenden Tonquellen in einem neuen Musikstück. Die Richter in Karlsruhe stellten sich auf Seite der Kunstfreiheit – und entschieden zugunsten des Sampling.

Kunst und Abgaben
Wann muss ein Laienchor Sozialabgaben zahlen?

Viele kulturell tätige Vereine wissen nicht, dass sie Künstlersozialabgaben zahlen müssen, wenn sie mehr als dreimal im Jahr kommerziell auftreten. Allerdings fällt darunter nicht jeder Auftritt, bei dem Eintritt verlangt wird.

Lesestoff
Welche Rechte haben Zeitungsabonnenten?

Die regionale Tageszeitung gehört in vielen Haushalten genauso zum Frühstück dazu wie Kaffee, Brot und Marmelade. Da ist es am einfachsten, wenn man die Zeitung abonniert und sie sich frei Haus liefern lässt. Aber nicht nur Tageszeitungen, auch Magazine über Politik, Sport, Hobby und andere Themen werden gerne abonniert. Damit bindet man sich allerdings für einen längeren Zeitraum. Seine Rechte als Kunde zu kennen, ist dann Gold wert.

Freunde finden
BGH schränkt Spielraum von Online-Netzwerken bei Einladungen ein

Regelmäßig flattern sie ins E-Mail-Postfach: Einladungen, sich in diesem oder jenem sozialen Netzwerk zu registrieren. Sie stammen meist von anderen Nutzern, die ihre Freunde und Bekannte in das Netzwerk einladen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. Januar 2016 werden Online-Netzwerke wie Facebook künftig weniger Spielraum bei der Werbung neuer Nutzer über Einladungs-E-Mails haben (AZ: I ZR 65/14).

Regisseur Stephan Rick
Ortstermin: „Anwälte eignen sich im Film als Helden“

Stephan Rick ist Regisseur, sein Film „Die dunkle Seite des Modes“ kommt nun in die deutschen Kinos. Moritz Bleibtreu spielt darin einen Wirtschaftsanwalt. Da Rick auch zuvor bereits häufig Kriminal- und Anwaltsfilme drehte, trafen wir ihn zu einem Gespräch darüber, warum Anwältinnen und Anwälte so häufig Protagonisten in Filmen und Serien sind – und wie die meist abenteuerlichen Geschichten mit dem gängigen Klischee des drögen und aktenfressenden Anwalts zusammenpassen.

Reklame
Angebote, Inhaltsstoffe, Superkräfte: Was darf Werbung?

Werbung ist im Fernsehen, im Internet und in Printmedien allgegenwärtig. Doch auch für Werbung gibt es gibt Grenzen: Irrführende Beschreibungen oder Aussagen dürfen die Werbemacher nicht verwenden. Was darf Werbung nun und was nicht? Wir fassen die wichtigsten Urteile der vergangenen Monate zusammen.

Abgemacht!
Wann ist ein Vertrag per Handschlag gültig?

„Das machen wir so, da gebe ich Ihnen die Hand drauf!“ Solche Versprechen hört man immer wieder in verschiedenen Zusammenhängen. Ob Sie auch Ihrerseits die Hand geben, sollten Sie sich aber gut überlegen. Denn oft sind Vereinbarungen, die per Handschlag geschlossen werden, ebenso gültig wie schriftliche Verträge.

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