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Kapital & Steuern

Rechtsänderungen 2018
Gesetzesänderungen 2018: Was ändert sich für Verbraucher?

Mit dem Jahreswechsel treten einige wichtige Gesetzesänderungen in Kraft. Für manche Verbraucher bedeutet das: Es gibt mehr Geld. Das Rechtsportal Anwaltauskunft erklärt, was Steuerzahler, Arbeitnehmer, Eltern und Autofahrer wissen müssen.

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Steuern sparen
Statt Gehaltserhöhung: Mehr Netto durch steuerfreie Extras

Eine Gehaltserhöhung ist eine gute Nachricht – allerdings nicht immer nur für Arbeitnehmer, sondern oft auch für das Finanzamt. Denn je höher das Bruttogehalt, desto höher die Abgaben. Statt einem Gehaltsplus haben Arbeitnehmer aber auch die Möglichkeit, von ihrem Chef steuerfreie Alternativen zu fordern: Arbeitgeber haben eine ganze Palette solcher Extras im Angebot, die Angestellten unterm Strich mehr Netto bescheren – sie müssen nur von diesem Anspruch wissen.

Steuerfrage
Personenunfall mit dem Auto: Ersatz des Verdienstausfalls gefordert

Wenn Unfallopfer ihre Schäden ersetzt bekommen, zahlen sie angesichts der anfallenden Steuer häufig drauf. Bei der Regulierung von Personenschäden spielt der Ersatz des Verdienstausfallschadens nicht selten eine erhebliche Rolle. Übersehen wird, dass die Betroffenen die Ausgleichszahlung für den Verdienstausfall auch versteuern müssen. Das sollte künftig durch Schadensersatz ausgeglichen werden.

Von der Steuer absetzen
Steuererklärung: Erpressergelder keine außergewöhnliche Belastung

Manche Ausgaben kann man in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung deklarieren und von der Steuer absetzen. Damit kommen die Finanzbehörden jenen Steuerzahlern entgegen, die finanziell stärker belastet sind als die meisten anderen mit ähnlichen finanziellen Verhältnissen. So können zum Beispiel bestimmte Gesundheitskosten als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Erpressergelder gehören nicht zu dieser Gruppe der Ausgaben – zumindest dann nicht, wenn der Erpresste durch rechtswidriges Verhalten die Erpressung provoziert hat beziehungsweise die Zahlung durch richtiges Verhalten hätte verhindern können.

Geldsegen
Muss man einen Lottogewinn versteuern?

Es ist unglaublich verlockend: Auf einem Zettel ein paar Zahlen ankreuzen, einen kleinen Einsatz zahlen und mit etwas Glück Millionen Euro gewinnen. Finanzielle Sorglosigkeit scheint nur ein paar Kreuze, eine kleine Sportwette oder eine Fernsehshow entfernt. Doch wo Geld ist, ist meist auch das Finanzamt – das wissen alle, die schon einmal geerbt haben. Müssen Gewinnspiel- und Lottogewinne versteuert werden? Und wenn ja, wie hoch?

Falsche Fuffziger
Falschgeld: Wie kann man es erkennen und wie verhält man sich richtig?

2,25 Millionen Euro sind eine Menge Geld – es sei denn, es ist gar kein echtes Geld, sondern Falschgeld. Im ersten Halbjahr 2015 wurde genau diese Summe an Falschgeld von den Ermittlungsbehörden in Deutschland entdeckt. Das Falschgeldaufkommen ist somit gestiegen. Geht man von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus, dürften noch viele sogenannte Blüten in Umlauf sein. Lesen Sie hier, wie Sie Falschgeld erkennen und sich richtig verhalten.

Steuern
Mehr Lohnersatzleistungen: Steuerklasse wechseln bis 30.11.

Das System, Menschen in unterschiedliche Klassen einzuteilen, hat einen eher negativen Ruf. Das Finanzamt macht es trotzdem: Jeder Steuerzahler wird einer Steuerklasse zugeteilt. Welcher man angehört, hat einen großen Einfluss darauf, wieviel letztlich vom Bruttogehalt übrig bleibt. Mehr noch: Die Steuerklasse beeinflusst auch die Höhe der Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld. Davon können Ehepaare und Partner eingetragener Lebenspartnerschaften profitieren, die gemeinsam Arbeitslohn beziehen.

Neuer Job
Werbungskosten: Abschiedsfeier mit Kollegen ist beruflicher Anlass

Ein Arbeitsplatzwechsel steht an. Viele Arbeitnehmer verabschieden sich von langjährigen Kollegen, Kunden oder Lieferanten mit einer Abschiedsfeier. Eindeutig ein beruflicher Anlass also? Ein Finanzamt war da anderer Meinung.

Kreditnehmer
Widerruf von Immobiliendarlehen: Schnelles Handeln gefragt

Den Kaufpreis für ein Eigenheim kann kaum jemand von seinen Ersparnissen bezahlen. Viele Immobilienkäufer nehmen deshalb einen Kredit auf und binden sich damit für Jahre – zumindest in den meisten Fällen. Denn wer seit dem Jahr 2002 einen Immobilienkredit aufgenommen hat, kann ihn bei falscher Widerrufsbelehrung derzeit noch widerrufen - nach einem Beschluss der Bundesregierung allerdings nicht mehr lange.

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