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Rechtsänderungen 2018

Gesetzesänderungen 2018: Was ändert sich für Verbraucher?

Steuererklärung: Mehr Zeit für die Abgabe

Wer seine Steuererklärung gerne einmal aufschiebt, dürfte sich über folgende Gesetzesänderung freuen. Ab 2018 läuft die Abgabefrist bis Ende Juli des Folgejahres. Die Steuererklärung 2018 muss als erst am 31. Juli 2019 beim Finanzamt sein. Für Steuererklärungen, die ein Steuerberater erstellt, ist sogar bis Ende Februar 2020 Zeit.

Mutterschutz auch für Schülerinnen und Studentinnen

Einige Regelungen des neuen Mutter­schutz­ge­setzes sind bereits dieses Jahr in Kraft getreten. Ab Januar 2018 gibt es weitere Neuerungen. Dann gehen auch Schülerinnen und Studen­tinnen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt in Mutter­schutz. Zudem gelten neue Regeln zu Spät-, Nacht- und Sonntags­arbeit sowie der Sicherheit von schwan­geren und stillenden Frauen am Arbeits­platz.

Datenschutzgrundverordnung: Daten werden auf Verlangen gelöscht

Am 25. Mai 2018 tritt die Daten­schutz­grund­ver­ordnung in Kraft. Damit sollen die Regeln für die Verar­beitung von Daten in öffent­lichen Insti­tu­tionen und privaten Unter­nehmen europaweit verein­heit­licht werden. Die Verordnung soll sicher­stellen, dass perso­nen­be­zogene Daten innerhalb der Europäischen Union geschützt sind. Gleich­zeitig soll aber auch der Daten­verkehr innerhalb des Europäischen Binnen­marktes gewährleistet sein.

Für Verbraucher ist vor allem das „Recht auf Vergessen“ wichtig. Unter­nehmen und Insti­tu­tionen müssen perso­nen­be­zogene Daten dieser Person sofort löschen, wenn sie das wünscht - und wenn eine der folgenden Bedin­gungen erfüllt ist. Entweder sind die Daten für die Zwecke, zu denen sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig; oder die Person widerruft ihre Einwil­ligung zur Verar­beitung der Daten oder sie legt Wider­spruch gegen die Daten­ver­ar­beitung ein.

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Geld Kinder Steuern
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vhe
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