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Erbschaft
Ein Testament anfechten: Das müssen Sie wissen

Nachlässe sorgen häufig für Streit in Familien. Manche Erben gehen dabei so weit, dass sie das Testament des Verstor­benen anfechten. Aber für eine Anfechtung braucht jeder Erbe gute Gründe.  Anwaltaus­kunft.de verrät Ihnen, wem das Erbrecht guten Chancen einräumt.

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Nachlass
Unter­neh­mens­nach­folge: Wie vererbt man einen Famili­en­be­trieb?

In vielen Unter­nehmen und Famili­en­be­trieben steht in den nächsten Jahren ein Eigentümerwechsel an. Meist, weil die Chefs in den Ruhestand gehen. Wer als Eigentümer sein Unter­nehmen weiter­geben oder vererben will, sollte einige erbrecht­liche Regeln beachten, damit die Unter­neh­mens­nach­folge oder Unter­nehmensübergabe problemlos funktio­niert.

Urlaubsanspruch
Urlaub­s­ab­geltung nach dem Tod teilweise möglich

Eine Urlaub­s­ab­geltung bekommt ein Arbeit­nehmer dann, wenn er den Urlaub nicht mehr nehmen kann - zum Beispiel der Fall sein, wenn das Arbeitsverhältnis endet, bevor der Urlaub genommen werden konnte. Fraglich ist aller­dings, ob die Erben eines verstor­benen Beamten für diesen eine Urlaub­s­ab­geltung beanspruchen können, weil der Erblasser wegen seines Todes keinen Urlaub mehr nehmen konnte.

Verwaiste Vierbeiner
Haustiere von Erblassern: Erbe nur bei Aufnahme der Tiere?

Wer als Erblasser ein Haustier besitzen, macht sich nicht nur Gedanken, wem er sein Vermögen vermachen soll – auch die Versorgung des Haustiers will sicher­ge­stellt sein. Tiere können jedoch nichts erben, und so wird häufig eine Person oder Gesell­schaft unter der Bedingung als Erbe einge­setzt, dass sie sich nach dem Ableben des Frauchens bezie­hungs­weise Herrchens sich um die Tiere kümmern. Das Amtsge­richt (AG) Lüdinghausen musste nun entscheiden, ob eine Stiftung trotzdem Erbe werden kann, obwohl die Tiere ander­weitig gut unter­ge­kommen waren. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über diese Entscheidung.

Letzte Ruhestätte
Grabge­staltung: Wer darf entscheiden, was gilt rechtlich?

Manche bevor­zugen bunten Blumen, andere schlichte Grünpflanzen, wieder andere eine pflege­leichte Stein­platte: Wie unter­schiedlich Grabge­staltung sein kann, zeigt ein Spaziergang über einen belie­bigen deutschen Friedhof. Der Kreativität sind jedoch Grenzen gesetzt – und zwar nicht nur von den Wünschen des Bestat­teten, sondern auch vom jewei­ligen Landes­gesetz und der Fried­hofs­ordnung.

Letzter Wille
Testa­mente leben länger – auch über eine Operation hinaus

Medizi­nische Opera­tionen sind immer heikel und wecken bei manchen Patienten Ängste. Manche schreiben deshalb vor dem Eingriff noch ein Testament für den Fall, dass sie ihn nicht überleben oder geschäftsunfähig werden. Ist ein solches Testament auch nach einer Operation gültig? Darüber musste das Oberlan­des­ge­richt (OLG) Düsseldorf nun entscheiden. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht im Deutschen Anwalt­verein (DAV) infor­miert über die Entscheidung.

Testament
Wann entstehen Notar­kosten bei Testa­ments­be­ratung?

Die notarielle Beurkundung eines Testa­ments gibt dem Erblasser eine gewisse Sicherheit, dass sein Nachlass entspre­chend seinen Wünschen in die richtigen Hände gelangt. Dies kann später den Erbschein ersparen. Gegenüber einem eigenhändig verfassten Testament fallen bei einem notari­ellen jedoch Gebühren an. Auch bei der Beratung zu der Frage, ob überhaupt ein notari­elles Testament notwendig ist, können erheb­liche Notargebühren anfallen. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Kammer­ge­richts (KG) Berlin.

Erben
Erbschaft kann auch nach Annahme angefochten werden

Nimmt ein Erbe eine Erbschaft an, erbt er nicht nur das Vermögen, sondern auch die Schulden des Erblassers. Stellt sich erst später heraus, dass die Schulden höher sind als das Vermögen, kann der Erbe die Annahme der Erbschaft anfechten. Das ist auch möglich, wenn die Erben die Forderung zwar kannten, aber nicht wussten, ob sie noch durch­setzbar war. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Oberlan­des­ge­richts (OLG) München.

Mehrere Erben
Erben­ge­mein­schaft: Vereint im Streit?

Es können mehrere Kinder sein, die ein Vater hinterlässt, oder eine Gruppe von Nichten und Neffen, die von ihrer Tante im Testament begünstigt werden: Wenn mehrere Menschen eine Person beerben, bilden sie eine Erben­ge­mein­schaft. Die sogenannten Miterben verfügen dann gemeinsam über das geerbte Vermögen. Nicht selten kommt es in einer Erben­ge­mein­schaft zu Meinungs­ver­schie­den­heiten und Streit.

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