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Erben & Vererben

Vermachen vs. vererben
Vermächtnis: Wie kann ich Geld oder Gegenstände vermachen?

Ein Erblasser kann in seinem Testament nicht nur Erben einsetzen, sondern bestimmten Personen auch einzelne Gegenstände oder Geldbeträge zuweisen. In diesem Fall spricht man von einem Vermächtnis. Die Deutsche Anwaltauskunft erklärt den Unterschied zwischen vermachen und vererben und zeigt auf, wie ein gültiges Vermächtnis im Testament gestaltet sein muss.

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Urlaubsanspruch
Urlaubsabgeltung nach dem Tod teilweise möglich

Eine Urlaubsabgeltung bekommt ein Arbeitnehmer dann, wenn er den Urlaub nicht mehr nehmen kann - zum Beispiel der Fall sein, wenn das Arbeitsverhältnis endet, bevor der Urlaub genommen werden konnte. Fraglich ist allerdings, ob die Erben eines verstorbenen Beamten für diesen eine Urlaubsabgeltung beanspruchen können, weil der Erblasser wegen seines Todes keinen Urlaub mehr nehmen konnte.

Letzte Ruhestätte
Grabgestaltung: Wer darf entscheiden, was gilt rechtlich?

Manche bevorzugen bunten Blumen, andere schlichte Grünpflanzen, wieder andere eine pflegeleichte Steinplatte: Wie unterschiedlich Grabgestaltung sein kann, zeigt ein Spaziergang über einen beliebigen deutschen Friedhof. Der Kreativität sind jedoch Grenzen gesetzt – und zwar nicht nur von den Wünschen des Bestatteten, sondern auch vom jeweiligen Landesgesetz und der Friedhofsordnung.

Erbe und Sozialleistung
Bedürftigentestament: Können Hartz-IV-Empfänger erben?

Wer staatliche Leistungen wie Hartz IV bezieht oder Schulden hat, muss aufpassen, wenn er oder sie erbt. Denn Erbschaften werden auf Hartz-IV-Leistungen angerechnet oder gehen bei Menschen mit hohen Schulden direkt an die Gläubiger. Um das zu vermeiden, setzen diejenigen, die einem Hartz-IV-Bezieher oder einem Menschen mit Schulden etwas vererben wollen, manchmal ein sogenanntes Bedürftigentestament auf.

Geld und Vermögen
Behindertentestament: Wie können Menschen mit Behinderung erben?

Menschen mit einer starken Behinderung leben häufig im Heim oder brauchen besondere Unterstützung. An den hohen Kosten dafür beteiligt sich oft der Staat mit Sozialleistungen. Diese können aber entfallen, wenn ein beeinträchtigter Mensch erbt. Denn dann kann es passieren, dass sie oder er die Kosten aus seinem Erbe finanzieren muss. Deshalb setzen Erblasser häufig ein sogenanntes Behindertentestament auf, wenn sie einem beeinträchtigten Verwandten Geld oder Immobilien vererben.

Erbe und Schulden
Nachlass genutzt? Beschränkte Erbenhaftung nicht mehr möglich

Nimmt ein Erbe die Erbschaft an, haftet er auch mit seinem Vermögen für die Schulden des Erblassers. Wenn der Nachlass die Schulden nicht deckt, kann der Erbe sich allerdings dagegen schützen, indem er gegenüber den Gläubigern des Erblassers die sogenannte Dürftigkeitseinrede erhebt. Dann wird nur der Nachlass des Erblassers zur Zahlung der Schulden genutzt. Was passiert nun, wenn der Erbe für längere Zeit zunächst Nutzen aus dem Nachlass zieht und erst dann die Dürftigkeitseinrede erhebt? Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) informiert über eine entsprechende Entscheidung des Amtsgerichts (AG) Köln.

Vermögen vererben
Testamentsvollstrecker: Welche Aufgaben und Rechte haben sie?

Streit um ein Erbe kennen viele Familien. Doch solchen Zank können Erblasser verhindern, indem sie einen Testamentsvollstrecker in ihrem Testament bestimmen. Aber Testamentsvollstrecker helfen nicht nur gegen Erbstreit. Sie können darüber hinaus viele andere Aufgaben im Erbfall übernehmen.

Letzter Wille
Testamente leben länger – auch über eine Operation hinaus

Medizinische Operationen sind immer heikel und wecken bei manchen Patienten Ängste. Manche schreiben deshalb vor dem Eingriff noch ein Testament für den Fall, dass sie ihn nicht überleben oder geschäftsunfähig werden. Ist ein solches Testament auch nach einer Operation gültig? Darüber musste das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf nun entscheiden. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) informiert über die Entscheidung.

Testament
Wann entstehen Notarkosten bei Testamentsberatung?

Die notarielle Beurkundung eines Testaments gibt dem Erblasser eine gewisse Sicherheit, dass sein Nachlass entsprechend seinen Wünschen in die richtigen Hände gelangt. Dies kann später den Erbschein ersparen. Gegenüber einem eigenhändig verfassten Testament fallen bei einem notariellen jedoch Gebühren an. Auch bei der Beratung zu der Frage, ob überhaupt ein notarielles Testament notwendig ist, können erhebliche Notargebühren anfallen. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Kammergerichts (KG) Berlin.

Erben
Erbschaft kann auch nach Annahme angefochten werden

Nimmt ein Erbe eine Erbschaft an, erbt er nicht nur das Vermögen, sondern auch die Schulden des Erblassers. Stellt sich erst später heraus, dass die Schulden höher sind als das Vermögen, kann der Erbe die Annahme der Erbschaft anfechten. Das ist auch möglich, wenn die Erben die Forderung zwar kannten, aber nicht wussten, ob sie noch durchsetzbar war. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) München.

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