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Geld und Vermögen
Behin­der­ten­tes­tament: Für ein behin­dertes Kind vorsorgen

Kinder mit einer starken Behin­derung sind auf Hilfe angewiesen – zu Hause oder im Heim. An den hohen Kosten beteiligt sich oft der zuständige Sozial­hilfeträger. Erbt das behin­derte Kind, kann das Amt die Überweisung aber stoppen. Eltern könne das verhindern, in dem sie ein sogenanntes Behin­der­ten­tes­tament aufsetzen.

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Unehr­liche Erben
Was kann man gegen Erbschleicher tun?

Die Deutschen werden älter, und damit steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen. 2030 wird es hierzu­lande 3,5 Millionen Menschen geben, die ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können. Wer Hilfe braucht, ist von anderen abhängig, und wo Abhängigkeit ist, besteht auch das Risiko, dass diese Abhängigkeit ausge­nutzt wird. In diesem Spannungsfeld finden Erbschleicher ein Eldorado, vermögende ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Letzter Wille
Testament verschwunden: Ist es trotzdem gültig?

Um seine gewillkürte Erben­stellung nachzu­weisen, muss man dem Nachlass­ge­richt das Testament des Erblassers im Original vorlegen. Aber was passiert, wenn das originale Testament verschwunden und nicht auffindbar ist: Gibt es dennoch Möglich­keiten, den Inhalt des Testa­ments und somit die eigene Erben­stellung nachzu­weisen? Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Oberlan­des­ge­richts (OLG) Karlsruhe.

Widerruf
Testament: Gültigkeit trotz Rücknahme aus amtlicher Verwahrung?

Damit ein Testament nicht verloren geht, kann der Erblasser es beim Amtsge­richt in amtliche Verwahrung geben. Dabei kann er das Testament jeder Zeit zurückver­langen. Dies hat nach dem Gesetz jedoch zur Folge, dass das Testament als wider­rufen gilt. Kann es dennoch Gültigkeit haben? Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Oberlan­des­ge­richts (OLG) Düsseldorf.

Letzter Wille
Nottes­tament: Nur bei Todes­gefahr und mit drei Zeugen

Ein Erblasser, der sich in unmit­tel­barer Todes­gefahr befindet, sodass er seinen letzten Willen bis zu seinem Tode voraus­sichtlich nicht mehr selbst aufschreiben kann, kann ein Nottes­tament errichten. Das heißt, er errichtet es durch mündliche Erklärung vor drei Zeugen. Diese schreiben den vom Erblasser diktierten Willen auf und unter­schreiben die Nieder­schrift selbst. Vorsicht: Die Voraus­set­zungen für ein solches Testament sind eng. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Kammer­ge­richts (KG) Berlin.

Streit um den Nachlass
Schieds­ver­fahren bei Erbstreit

Schieds­ver­fahren können teurere und mehrere Jahre dauernde gericht­liche Verfahren in vielen Bereichen ersetzen. Gerade im familiär belas­teten Erbrecht erhoffen sich die Erblasser durch eine Verweisung auf Schieds­ge­richte die Erhaltung oder die Herstellung des Famili­en­friedens, der bei gericht­lichen Urteilen häufig auf der Strecke bleibt. Bei dem testa­men­ta­ri­schen Verweis an ein Schieds­ge­richt sind aber noch viele Fragen ungeklärt.

"Zettel-Testament"
Testament: Ernst­hafter Testier­wille muss erkennbar sein

„Ich habe gedanklich schon mein Testament gemacht“: Dieser Satz ist oft von Menschen zu hören, die eine bedroh­liche oder unange­nehme Situation durch­leben mussten – und ist meist nur dazu da, um die durch­lebte Gefahr zu illus­trieren. Jeder weiß, dass es natürlich nicht ausrei­chend ist, ein Testament nur gedanklich zu machen. Damit es gültig ist, muss es nicht nur schriftlich errichtet werden, sondern auch bestimmte Vorgaben erfüllen. Vor allem muss aus dem Schriftstück deutlich hervor­gehen, dass der Erblasser damit auch wirklich ein Testament verfassen wollte.

Falscher letzter Wille
Testa­mentsfälschung? Vergleich nur mit echtem Vergleichs­ma­terial

Häufig wird darüber gestritten, ob ein handschrift­liches Testament tatsächlich vom Erblasser stammt. Ob es echt ist oder es sich um Testa­mentsfälschung handelt, lässt sich nur durch einen Vergleich mit anderen Schriftstücken des Verstor­benen belegen. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Oberlan­des­ge­richts (OLG) Karlsruhe vom 10. Juni 2015 (AZ: 11 Wx 33/15).

Nachlass
Unter­neh­mens­nach­folge: Wie vererbt man einen Famili­en­be­trieb?

In vielen Unter­nehmen und Famili­en­be­trieben steht in den nächsten Jahren ein Eigentümerwechsel an. Meist, weil die Chefs in den Ruhestand gehen. Wer als Eigentümer sein Unter­nehmen weiter­geben oder vererben will, sollte einige erbrecht­liche Regeln beachten, damit die Unter­neh­mens­nach­folge oder Unter­nehmensübergabe problemlos funktio­niert.

Urlaubsanspruch
Urlaub­s­ab­geltung nach dem Tod teilweise möglich

Eine Urlaub­s­ab­geltung bekommt ein Arbeit­nehmer dann, wenn er den Urlaub nicht mehr nehmen kann - zum Beispiel der Fall sein, wenn das Arbeitsverhältnis endet, bevor der Urlaub genommen werden konnte. Fraglich ist aller­dings, ob die Erben eines verstor­benen Beamten für diesen eine Urlaub­s­ab­geltung beanspruchen können, weil der Erblasser wegen seines Todes keinen Urlaub mehr nehmen konnte.

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