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Erben & Vererben

Vermachen vs. vererben
Vermächtnis: Wie kann ich Geld oder Gegenstände vermachen?

Ein Erblasser kann in seinem Testament nicht nur Erben einsetzen, sondern bestimmten Personen auch einzelne Gegenstände oder Geldbeträge zuweisen. In diesem Fall spricht man von einem Vermächtnis. Die Deutsche Anwaltauskunft erklärt den Unterschied zwischen vermachen und vererben und zeigt auf, wie ein gültiges Vermächtnis im Testament gestaltet sein muss.

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Widerruf
Testament: Gültigkeit trotz Rücknahme aus amtlicher Verwahrung?

Damit ein Testament nicht verloren geht, kann der Erblasser es beim Amtsgericht in amtliche Verwahrung geben. Dabei kann er das Testament jeder Zeit zurückverlangen. Dies hat nach dem Gesetz jedoch zur Folge, dass das Testament als widerrufen gilt. Kann es dennoch Gültigkeit haben? Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf.

Letzter Wille
Nottestament: Nur bei Todesgefahr und mit drei Zeugen

Ein Erblasser, der sich in unmittelbarer Todesgefahr befindet, sodass er seinen letzten Willen bis zu seinem Tode voraussichtlich nicht mehr selbst aufschreiben kann, kann ein Nottestament errichten. Das heißt, er errichtet es durch mündliche Erklärung vor drei Zeugen. Diese schreiben den vom Erblasser diktierten Willen auf und unterschreiben die Niederschrift selbst. Vorsicht: Die Voraussetzungen für ein solches Testament sind eng. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Kammergerichts (KG) Berlin.

Erbschaften
Ersatztestamentsvollstrecker - auch ohne Anordnung?

Ein Testament zu vollstrecken und die darin verfügten Angelegenheiten zu regeln, kann eine umfangreiche Aufgabe sein. Erblasser können dazu in ihrem Testament die Testamentsvollstreckung anordnen, und sogar einen Testamentsvollstrecker bestimmen. Was passiert aber, wenn der Benannte das Amt nicht annimmt und der Erblasser keinen Ersatztestamentsvollstrecker bestimmt hat? Dann stellt sich die Frage, ob er dennoch eine Testamentsvollstreckung gewollt hat. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgericht (OLG) Schleswig.

Streit um den Nachlass
Schiedsverfahren bei Erbstreit

Schiedsverfahren können teurere und mehrere Jahre dauernde gerichtliche Verfahren in vielen Bereichen ersetzen. Gerade im familiär belasteten Erbrecht erhoffen sich die Erblasser durch eine Verweisung auf Schiedsgerichte die Erhaltung oder die Herstellung des Familienfriedens, der bei gerichtlichen Urteilen häufig auf der Strecke bleibt. Bei dem testamentarischen Verweis an ein Schiedsgericht sind aber noch viele Fragen ungeklärt.

"Zettel-Testament"
Testament: Ernsthafter Testierwille muss erkennbar sein

„Ich habe gedanklich schon mein Testament gemacht“: Dieser Satz ist oft von Menschen zu hören, die eine bedrohliche oder unangenehme Situation durchleben mussten – und ist meist nur dazu da, um die durchlebte Gefahr zu illustrieren. Jeder weiß, dass es natürlich nicht ausreichend ist, ein Testament nur gedanklich zu machen. Damit es gültig ist, muss es nicht nur schriftlich errichtet werden, sondern auch bestimmte Vorgaben erfüllen. Vor allem muss aus dem Schriftstück deutlich hervorgehen, dass der Erblasser damit auch wirklich ein Testament verfassen wollte.

Falscher letzter Wille
Testamentsfälschung? Vergleich nur mit echtem Vergleichsmaterial

Häufig wird darüber gestritten, ob ein handschriftliches Testament tatsächlich vom Erblasser stammt. Ob es echt ist oder es sich um Testamentsfälschung handelt, lässt sich nur durch einen Vergleich mit anderen Schriftstücken des Verstorbenen belegen. Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe vom 10. Juni 2015 (AZ: 11 Wx 33/15).

Nachlass
Unternehmensnachfolge: Wie vererbt man einen Familienbetrieb?

In vielen Unternehmen und Familienbetrieben steht in den nächsten Jahren ein Eigentümerwechsel an. Meist, weil die Chefs in den Ruhestand gehen. Wer als Eigentümer sein Unternehmen weitergeben oder vererben will, sollte einige erbrechtliche Regeln beachten, damit die Unternehmensnachfolge oder Unternehmensübergabe problemlos funktioniert.

Vererbte Schulden
Überschuldetes Erbe: Frage nach Haftung unabhängig vom Mahnverfahren

Will der Erbe seine Haftung für Schulden des Verstorbenen auf das Erbe beschränken, so muss er gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen. Doch was bedeutet das mit Blick auf die Kosten des Mahnverfahrens? Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Naumburg vom 7. Oktober 2014 (AZ: 5 O 196/14).

Nachlässe
Berliner Testament: Wie kann man Nachteile umgehen?

Eheleute und eingetragene Lebenspartner setzen oft ein gemeinschaftliches Testament auf, um sich im Todesfall gegenseitig abzusichern. Häufig wählen Paare dabei das Berliner Testament. Allerdings birgt diese Form des Ehegattentestaments manches Risiko.

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