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Geld und Vermögen
Behin­der­ten­tes­tament: mit schwerer Behin­derung erben

Kinder mit einer starken Behin­derung sind auf Hilfe angewiesen – zu Hause oder im Heim. An den hohen Kosten beteiligt sich oft der zuständige Sozial­hilfeträger. Erbt das behin­derte Kind, kann das Amt die Überweisung aber stoppen. Eltern könne das verhindern, in dem sie ein sogenanntes Behin­der­ten­tes­tament aufsetzen.

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Erbschein
Wer ist am Erbschein­ser­tei­lungs­ver­fahren zu betei­ligen?

Im Erbschein­ser­tei­lungs­ver­fahren bestimmt das Nachlass­ge­richt, wer im Erbschein als Erbe ausge­wiesen wird. Wer am Verfahren nicht beteiligt ist, hat erstmal keine Chance, als Erbe ausge­wiesen zu werden. Ist nicht gänzlich fernliegend, dass jemand Erbe sein könnte, muss er aber am Verfahren beteiligt werden.

Erbschaft
Erbver­zicht: Welche Regeln gelten, wenn man aufs Erbe verzichtet?

Wer etwas zu vererben hat, kann zu Lebzeiten festlegen, wer was bekommen soll – in gewissem Rahmen. Den Angehörigen – Kindern, Ehegatten gegebe­nen­falls auch Eltern – steht ein Pflichtteil zu, der dem hälftigen Erbteil (als Bargeld­for­derung) entspricht. Doch auch der lässt sich umgehen: mit einem Erbver­zicht. Die Deutsche Anwaltaus­kunft hat darüber mit Prof. Andreas Frieser gesprochen, Rechts­anwalt für Erbrecht und Mitglied der Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht im Deutschen Anwalt­verein (DAV). Er erklärt, was wichtig ist, wenn jemand nicht erben möchte oder soll, und welche Konse­quenzen auf die (Nicht-)Erben zukommen.

Notar
Notargebühren muss der Notar selbst verdienen

Wird ein Notar tätig, muss er seine Leistungen nach dem Gesetz über die Kosten der freiwil­ligen Gerichts­barkeit für Gerichte und Notare (GNotKG) abrechnen. Die Aufgaben von Notaren sind aber so vielfältig, dass Notare manch eine Tätigkeit Mitar­beitern überlassen. Eine solche Tätigkeit kann aber nicht mit Notargebühren abgerechnet werden. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht infor­miert über den Beschluss des Landge­richts (LG) Münster.

Erbschaft
Kann man ein Testament per E-Mail wider­rufen?

Um ein wirksames Testament zu errichten, müssen Erblasser unbedingt die Formvor­schriften einhalten. So verhält es sich auch beim Widerruf eines Testa­ments. Eine E-Mail mit dem Inhalt, nichts weiter zu vererben zu haben, erfüllt nicht die Anfor­de­rungen an ein eigenhändiges Testament und lässt auch keine Wider­rufserklärung erkennen. Über diese Entscheidung des Kammer­ge­richts (KG) Berlin infor­miert die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV).

Erben
Vorerbe, Nacherbe, Ersat­zerbe: Wer darf über den Nachlass entscheiden?

Viele Erblasser möchten bestimmen, in wessen Hände ihr vererbtes Vermögen langfristig gelangt. So wollen viele zum Beispiel verfügen, wer erbt, wenn der Erbe stirbt, oder dass der Nachlass an jemand anderen weiter­ge­geben wird, wenn der Erbe heiratet oder Kinder bekommt. Dazu können sie Vorerben und Nacherben einsetzen, und gegebe­nen­falls auch Ersat­zerben bestimmen. Was bedeutet das und welche Rechte haben Vorerben und Nacherben mit Blick auf den Nachlass?

Bestattung
Umbettung wegen Umzugs erlaubt?

Ziehen die nächsten Angehörigen eines Verstor­benen in eine andere Stadt, wird der Weg zum Friedhof weit. Ist in diesem Fall eine Umbettung möglich? Das Verwal­tungs­ge­richt (VG) Ansbach musste entscheiden, ob die Tochter der Verstor­benen deren Urne im Rahmen einer Umbettung zurück in ihre Heimat mitnehmen darf. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über die Entscheidung.

Vererben
Testament nur über Teil des Vermögens: Wer erbt den Rest?

Testa­mente geben immer wieder Rätsel auf, da manchmal nicht klar ersichtlich ist, wie der Erblasser sein Vermögen nach seinem Tod verteilt wissen möchte. Wie ist zu verfahren, wenn der Erblasser zwar die Verteilung seines Vermögens an seine Kinder vornimmt, hierbei aber große Teile davon nicht berücksichtigt und weitere Erbbe­rech­tigte vorhanden sind? Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Kammer­ge­richts (KG) Berlin.

Tod des Schuldners
Tod im Insol­venz­ver­fahren: Nachlass­in­solvenz wenn Schuldner verstirbt?

Ist jemand überschuldet, hat in einem Insol­venz­ver­fahren die Möglichkeit, sich von den Schulden befreien. Doch was passiert, wenn der Erblasser nach dem Antrag auf Eröffnung des Insol­venz­ver­fahrens oder noch davor verstirbt? Fraglich ist, ob das Regel­in­sol­venz­ver­fahren ohne Weiteres in das Nachlass­in­sol­venz­ver­fahren übergehen kann. Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Landge­richts (LG) Hamburg.

Vorsorge für Kinder
Sorge­recht: Tod der Eltern – wie kann man sein Kind absichern?

Was passiert mit einem Kind, wenn seine Eltern schwer erkranken und sterben? Wer bekommt das Sorge­recht für das Kind, wer verwaltet die Finanzen, das Vermögen und Erbe des Kindes? Diese und ähnliche Frage stellen sich viele Eltern, gerade wenn sie allein­er­ziehend sind. Eltern sollten für ihr Kind und den Ernstfall vorsorgen.

Enterben
„Meine Verwandten bekommen nichts“: Was gilt als Negativ­tes­tament?

In einem sogenannten Negativ­tes­tament kann der Erblasser bestimmen, dass bestimmte Verwandte von der gesetz­lichen Erbfolge ausge­schlossen sein sollen. Wenn der Erblasser aber lediglich festlegt, dass die Verwandten nichts bekommen sollen, sind dann wirklich alle Verwandten gemeint? Die Arbeits­ge­mein­schaft Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) infor­miert über eine Entscheidung des Oberlan­des­ge­richts (OLG) Düsseldorf.

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