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Das sagen die Gerichte

Kündigung vom Arbeitgeber erlaubt? Viele Urteile in der Übersicht

Kündigungen der Arbeitnehmer sind nicht ohne Weiteres erlaubt. In unserer Urteilsübersicht können sich Angestellte und Chefs informieren. © Quelle: DAV

Arbeitgeber können nur unter bestimmten Voraus­set­zungen Arbeit­nehmer entlassen. Wann Kündigungen erlaubt sind und wann nicht, erfahren Sie hier.


Kündigungen bei Beleidigung

Die Beleidigung einer Kollegin kann zur fristlosen Kündigung führen

Landes­ar­beits­gericht Köln am 12. März 2013 (AZ: 11 Sa 663/12)

Eine Beleidigung des Chefs ist nicht immer ein berech­tigter KündigungsgrundLandes­ar­beits­gericht Rheinland-Pfalz am 24. Juli 2014 (AZ: 5 Sa 55/14)


Kündigungen rund um Krankheits­fragen

Vorgetäuschte Erkran­kungen rechtfertigen fristlose Kündigungen

Landes­ar­beits­gericht Rheinland-Pfalz am 8. Oktober 2013 (AZ: 6 Sa 188/13)

Anstiften zum „krankfeiern“ führt zu fristloser Kündigung

Arbeits­gericht Ludwigshafen am 22. September 2011 (AZ: 5 Ca 145/11)


Sonstiges Fehlver­halten im Job

Wer Steuern am Arbeitsplatz hinterzieht, darf fristlos gekündigt werden

Arbeits­gericht Kiel am 7. Januar 2014 (AZ: 2 Ca 1793 a/13)

Eine Kündigung nach der Veruntreuung aufgrund von Spielsucht ist erlaubt

Arbeits­gericht Düsseldorf am 21. Oktober 2014 (AZ: 2 Ca 3420/14) 

Angetrunkene Berufs­fahrer dürfen entlassen fahren

Arbeits­gericht Berlin am 3. April 2014 (AZ: 24 Ca 8017/13)  

Arbeits­zeit­betrug ist ein Grund für die fristlose Entlassung

Landes­ar­beits­gericht Hessen am 17. Februar 2014 (AZ: 16 Sa 1299/13)

Wer Daten mit Arbeits­er­geb­nissen löscht, darf außeror­dentlich entlassen werden

Landes­ar­beits­gericht Hessen am 5. August 2013 (AZ: 7 Sa 1060/10)

 

Kuriose Kündigungen

Sexspielzeug am Arbeitsplatz rechtfertigt die fristlose Kündigung

Arbeits­gericht Frankfurt am Main im August 2005 (AZ: 19 Ca 2539/05)

Wegen eines Streits um ein Pausenbrot darf nicht gekündigt werden

Amtsgericht Berlin am 25. Mai 2012 (AZ: 28 Ca 4449/12)


Fehlver­halten, das nicht immer zu Kündigungen führ

Private Internet­nutzung im Job führt nicht zwingend zur Kündigung

Landes­ar­beits­gericht Rheinland-Pfalz am 24. Oktober 2013 (AZ: 10 Sa 173/13)

Wegen angeblich illegaler Downloads darf auf Verdacht nicht gekündigt werden

Landes­ar­beits­gericht Hamm am 6. Dezember 2013 (AZ: 13 Sa 596/13)


Schutz­rechte aufgrund möglicher Diskri­mi­nierung

HIV-Infizierte stehen unter besonderem Kündigungs­schutz

Bundes­ar­beits­gericht am 19. Dezember 2013 (AZ: 6 AZR 190/12)

Bei einigen der hier aufgeführten Gerichts­ent­schei­dungen handelt es sich um Einzelfälle. Daher kann keine allgemein­gültige Garantie gegeben werden, dass bei einem ähnlich gelagerten Fall die gleiche Entscheidung getroffen werden würde.

Sollten Sie Streit mit Ihrem Arbeitgeber haben, wenden Sie sich an unsere Rechts­anwälte oder Rechts­an­wäl­tinnen. Viele finden Sie in unserer großen Anwaltssuche.

Datum
Autor
red
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Themen
Arbeit Arbeit­nehmer Kündigung Kündigungs­schutz

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