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Beschäftigte

Perso­nal­gespräch: Betriebsrat darf dabei sein

Personalgespräch Betriebsrat darf dabei sein
© Quelle: apops/fotolia.com

Lädt der Vorge­setzte zum Perso­nal­gespräch, erwartet den Mitar­beiter oft nichts Gutes. Doch Arbeit­nehmer müssen sich der Situation nicht ganz alleine stellen.

Beschäftigte müssen nicht allein vor den Chef treten. So können sie beispiels­weise als Zeugen ein Mitglied des Betriebsrats hinzu­ziehen, erklärt Alexander Bredereck. Er ist Fachanwalt für Arbeits­recht. Keinen Anspruch haben sie dagegen darauf, einen Dritten wie zum Beispiel einen Arbeits­rechts­anwalt hinzu­zu­holen.

Während des Gesprächs dürfen sich Arbeit­nehmer Notizen machen. Heimlich mitschneiden sollten sie das Ganze aber nicht. Denn dafür müsste der Vorge­setzte zustimmen - was er in der Regel nicht tun wird. Ein heimlicher Mitschnitt ist für Beschäftigte im Zweifelsfall wertlos, da er vor Gericht nichts gelten würde. Außerdem kann er unter Umständen zu einer außerordent­lichen Kündigung führen.

Geht es in dem Gespräch um grundsätzliche Fragen zum Arbeitsverhältnis, müssen Beschäftigte nicht sofort Antworten parat haben. Sie können den Chef zunächst um Bedenkzeit bitten und mit einem Anwalt sprechen.

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Arbeit Arbeitnehmer Arbeitsplatz Betriebsrat

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