Tipps zum Thema Arbeitsrecht
Faltblatt Arbeitgeber
Auf eine gute Zusammenarbeit – Anwältinnen und Anwälte beraten Arbeitgeber im Arbeitsrecht
Faltblatt Arbeitnehmer
Recht auf Arbeit gibt es nicht. Aber Recht in der Arbeit! – Anwältinnen und Anwälte beraten Arbeitnehmer im Arbeitsrecht
Arbeitsrecht-Tipps
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Entschädigung wegen Altersdiskriminierung
Ein Arbeitgeber darf einem älteren Arbeitnehmer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nicht deshalb verweigern, weil bei ihm das Risiko krankheitsbedingt erwerbsunfähig zu werden, größer ist als bei einem jungen. Auch die Möglichkeit, dass bei einem älteren Arbeitnehmer theoretisch eine sehr kurze Beschäftigungsdauer einer sehr langen und daher teuren Übergangsversorgung gegenüber stehen könnte, ist keine Rechtfertigung. Das berichtet die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und verweist auf ein Urteil des Frankfurter Arbeitsgerichts vom 29. Mai 2007 (Az – 11 Ca 8952/06). Artikel lesen
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Kündigung eines Busfahrers
Wird die in einem öffentlichen Personennahverkehrs–unternehmen vom Arbeitgeber zusätzlich zum Führerschein erteilte „betriebliche Fahrerlaubnis“ durch den Betriebsleiter entzogen, rechtfertigt dies keine Kündigung – weder eine fristlose noch eine ordentliche. Dies geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 05. Juni 2008 (AZ – 2 AZR 984/06) hervor, auf das die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) aufmerksam macht. Artikel lesen
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Schadensersatz für entgangene Bonuszahlung
Entgeht einem Arbeitnehmer eine Bonuszahlung, weil es keine Vereinbarung über bonusrelevante Leistungsziele gegeben hat, muss der Arbeitgeber für die entgangene Zahlung Schadensersatz leisten. Nach dem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts vom 12. Dezember 2007 (AZ: 10 AZR 97/07) ist es dabei wesentlich, dass der Arbeitgeber die Vereinbarung versäumt hat, informiert der Deutsche Anwaltverein (DAV). Artikel lesen
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Bei Endzeugnis ist Arbeitgeber an Zwischenzeugnis gebunden
Ein Arbeitgeber ist in der Regel an den Inhalt eines Zwischenzeugnisses gebunden, wenn er ein Endzeugnis formuliert. Dies gilt selbst dann, wenn der Betrieb zwischen der Erstellung der beiden Zeugnisse verkauft wurde und das Zwischenzeugnis noch von dem ursprünglichen Eigentümer stammt. Auf dieses Urteil des Bundesarbeitsgerichts Erfurt vom 16. Oktober 2007 (AZ: 9 AZR 248/07) weist die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Artikel lesen
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Bei unwirksamer Kündigung kein Schadensersatz für entgangenes Trinkgeld
Entgehen einem Arbeitnehmer aufgrund einer Kündigung, die sich später als unwirksam herausstellt, Trinkgelder, so hat er nur unter bestimmten Umständen Anspruch auf Schadensersatz. Das sei dann der Fall, wenn der Arbeitgeber die Unwirksamkeit der Kündigung hätte erkennen können, den Sachverhalt nicht sorgfältig untersucht und so fahrlässig gehandelt habe, teilt der Deutsche Anwaltverein (DAV) mit und verweist auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamburg vom 13. Februar 2008 (AZ: 5 Sa 69/07). Artikel lesen
